Alois Rainer
Für Sie im Bundestag
Alois Rainer
Für Sie im Bundestag
Alois Rainer
Für Sie im Bundestag

Spürbare Entlastung für Familien


Familien mit Kindern erhalten finanzielle Unterstützung vom Bund: Grund- und Kinderfreibetrag werden angehoben, Kindergeld erhöht und das Baukindergeld ohne Flächenbegrenzung eingeführt.

Damit setzt sich die CSU mit ihren Kernforderungen durch. Mit einem milliardenschweren Paket sollen Familien in Deutschland vom nächsten Jahr an finanziell entlastet werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.
Mit einem milliardenschweren Paket sollen Familien in Deutschland vom nächsten Jahr an finanziell entlastet werden. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Damit beweist die große Koalition Handlungsfähigkeit, gleichzeitig setzt die CSU wichtige Wahlversprechen durch. Am stärksten wirkt sich die Entlastung bei unteren und mittleren Einkommen aus: Eine Familie mit einem Bruttojahresgehalt von 60.000 Euro wird ab 2019 um 9,36 Prozent entlastet, das bedeutet für sie 251 Euro mehr im Jahr. Die gesamte Entlastungssumme soll bei bis zu 9,8 Milliarden Euro jährlich liegen. Das ist konkret geplant: Eine Kindergelderhöhung um zehn Euro pro Monat ab Juli 2019, zum 1. Januar 2021 kommen nochmal 15 Euro hinzu, außerdem ein höherer Grundfreibetrag bei der Steuer und zusätzlich ein höherer Kinderfreibetrag. Hinzu kommt eine Entlastung mittlerer und unterer Einkommen bei der sogenannten kalten Progression. Durch diese Änderungen kann die Steuerlast spürbar gemindert werden. Besonders freut mich, dass auch die Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages beschlossen werden konnte. Dieses hatte die Union in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD durchsetzen können. Alois Rainer, Finanz- und Haushaltsexperte der CSU im Bundestag, „Besonders freut mich, dass auch die Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages beschlossen werden konnte. Dieses hatte die Union in den Koalitionsverhandlungen mit der SPD durchsetzen können. Das Kindergeld ist und bleibt eines der wichtigsten Leistungen für Familien in Deutschland. Als wirksame familienpolitische Leistung werden wir in dieser Legislaturperiode das Kindergeld pro Kind um 25 Euro im Monat erhöhen“, erklärt der Steuerexperte der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alois Rainer, gegenüber dem BAYERNKURIER. Steuersystematisch betrachtet ist das höhere Kindergeld ein Ausgleich für diejenigen Familien, denen aufgrund niedrigen Einkommens der höhere Kinderfreibetrag steuerlich nichts oder wenig nützt, hängt also eng mit diesen zusammen. Zudem hat die Koalitionsrunde beschlossen, dass rückwirkend zum 1. Januar 2018 das Baukindergeld von 12.000 Euro pro Kind eingeführt wird, und zwar ohne Quadratmeterbegrenzung.

Kalte Progression entscheidend gebremst
Auch höhere Einkommen werden entlastet. Bei einem Familieneinkommen von 120.000 Euro brutto soll die Entlastung 380 Euro im Jahr betragen – das sind 1,8 Prozent Einsparung im Vergleich zu 2018. Wegen der hohen Steuereinnahmen, die ein Resultat der noch gut laufenden Konjunktur und geringen Arbeitslosenzahlen sind, kann der Bund bei der Einkommensteuer stärker entlasten als zunächst geplant. Insgesamt soll die „kalte Progression“ 2019 um 2,2 Milliarden Euro abgebaut werden. Diese Summe ist in der Gesamtentlastung von 9,8 Milliarden Euro für 2019 eingerechnet und betrifft nicht nur Familien. 2020 soll die Entlastung dann 2,1 Milliarden Euro betragen. Wir halten damit unser Versprechen zum Abbau der kalten Progression ein.