Alois Rainer
Für Sie in den Bundestag

Ehrung der Soldaten beim großen Zapfenstreich


Nach rund 20 Jahren Afghanistaneinsatz nahmen wir in dieser Woche Abschied von den 59 Gefallenen und dankten den zahlreichen Soldatinnen und Soldaten, die sich vor Ort für unser Land eingesetzt haben. Mit dabei war auch Stabsfeldwebel Dirk Meyer-Schumann.

Berlin, den 13.10.2021:  Mit dem großen Zapfenstreich brachten wir rund 100.000 Soldatinnen und Soldaten unseren außerordentlichen Dank entgegen. Das, was sie die letzten 20 Jahre im Hindukusch geleistet haben, verdient größten Respekt und Anerkennung. Unser Fraktionschef Ralph Brinkhaus räumte am Mittwoch ein, dass das Ende des Einsatzes in Afghanistan nicht wie vorgestellt verlaufen ist und mahnte gleichzeitig, Ausmaß, Ziele und vergangene Erfahrungen bei künftigen politischen Entscheidungen stets im Blick zu haben.

Die Soldatinnen und Soldaten haben meinen größten Respekt. Ihr Verdienst für unser Land ist von besonderem Ausmaß. Doch auch das Erlebte gilt es für die Einsatzkräfte zu verarbeiten. Oft dauert dieser Prozess lange an. Im Zuge meiner Arbeit als Kuratoriumsmitglied für die Soldaten und Veteranen Stiftung e.V. möchte ich mich auch künftig dafür einsetzen, dass die Veteraninnen und Veteranen sowie Soldatinnen und Soldaten verlässliche Vernetzungs- und Anlaufstellen haben, an denen sie über die vergangenen Erfahrungen im Einsatz reden und die schwierige Zeit verarbeiten können.

Dirk Meyer-Schumann war einer der Soldaten, die Zeit brauchten, die Ereignisse aufzuarbeiten und auch heute noch mit Spätfolgen zu kämpfen haben. Ich habe ihn bereits in Straubing kennengelernt und habe mich gefreut, dass er zusammen mit seinem Assistenzhund nach Berlin kam, um am Zapfenstreich teilzunehmen. Menschen wie ihm gebührt mein besonderer Dank. 

 

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