Alois Rainer
Für Sie in den Bundestag

KPV-Vorsitzender Niederbayerns begrüßt Feuerwehrförderung


Ende Januar informierte Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier über die zehnprozentige Steigerung der Feuerwehrzulage seitens des Freistaates Bayern. Als Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung Niederbayerns (KPV) begrüße ich die stärkere Unterstützung und fordere dieses Bewusstsein auch vom Bundesinnenministerium. 

 

 

Haibach, den 26.01.2022 Menschenleben zu retten – und das zumeist auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis – ist eines der größten Verdienste in unserer Gesellschaft. Bereits in den vergangenen Jahren habe ich mich im Deutschen Bundestag vielfach dafür ausgesprochen, vor allem das Ehrenamt mehr zu stärken. Die Verlautbarungen der neuen Ampel-Regierung auf der Bundesebene zur Stärkung des Ehrenamtes sind bislang noch vage. Über 30 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland in Vereinen, Stiftungen oder kirchlichen Organisationen. Gerade das Engagement in einer Feuerwehr ist in den ländlichen Regionen sehr wichtig, um im Falle eines Brandes oder einer anderen Katastrophe vor Ort schnell reagieren zu können. Im Zuge der Corona-Pandemie ist es jedoch noch schwerer geworden, junge Nachwuchskräfte zu finden. Umso mehr freue ich mich über den Anreiz seitens des Freistaates, die Förderfestbeträge um 10 Prozent für die Bereiche Feuerwehrhausbau und Fahrzeugbeschaffung mit der entsprechenden Erweiterung der förderfähigen Fahrzeugtypen. Diese sind gerade in der Region rund um den Bayerischen Wald wichtig.

Ich sehe neben der Unterstützung des Freistaates auch den Bund in der Verantwortung, die Ausstattung der Feuerwehren aufzustocken. Schließlich leisteten diese insbesondere bei der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr und den Dürreperioden in den Sommermonaten herausragende Arbeit. Die Bundesregierung muss aktiver bei der Ehrenamtsförderung werden. In der vergangenen Wahlperiode haben wir uns seitens der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erfolgreich  dafür eingesetzt, die Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale[RAMZ1]  von 2.400 Euro auf 3.000 Euro jährlich zu erhöhen.  


 

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